Kann sich der deutsche Bürger eigentlich eine Welt ohne Automobil vorstellen? Zumindest wurde der Denkprozess durch die (politischen) Entwicklungen im letzten Jahr stark angeregt.
- Natürlich wird in Großstädten ab übermorgen keiner mehr die Umweltzonen ignorieren können. Aber hat jemand die genaue Differenzierung der Sticker verstanden oder weiss genau worum es geht? Als kleine Hilfe hier nochmal die Website von Hannover.de, wo der Sinn und die Regeln erläutert sind.
- Aber welche Alternativen hat der gute Bürger nun, wenn er sein Auto nicht benutzen soll? Die Öffentlichen Nahverkehrsmittel vielleicht? Obwohl die Antwort so plausibel ist, scheint die Wahrheit jedoch anders auszusehen. Ob das Problem an der Profitablität der Mineralölsteuer liegt?
- Wenigstens gibt es mancherorts bereits heile Orte, in der ganze 25% der Touristen auf ein eigenes Auto verzichten. Öko funktioniert in Werfenweng.
- Der Aufschrei der Automobilindustrie war ja letzte Woche nicht zu überhören. Nach dem EU-Gesetzesvorschlag werden ab 2012 für jedes g/km und Fahrzeug über 130g/km Strafzahlungen fällig. Die Dimensionen liegen dabei zwischen sechs und 13 Mrd. €…jährlich! Kann man diese Kosten direkt an den Kunden weiterreichen? Im Spiegel.de-Forum wird darüber heiss diskutiert; die Szenarien sehen alle nicht rosig aus…
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