Letztens habe ich noch von der genialen Idee von Facebook berichtet, Anwendungen für jede öffentliche Website zugänglich zu machen. Betrachtet man die Ambitionen von Facebook auch auf den deutschen Markt Fuss zu fassen, müssten bei StudiVZ die Alarmglocken läuten. Das tun sie auch. StudiVZ will sich mit neuer Software gegen Facebook rüsten (schreibt golem.de). Wie bereits Facebook es getan hat, ist es vorstellbar die StudiVZ API bereitzustellen. Noch interessanter wäre es, wenn der Beitritt in Googles OpenSocial Initiative realisiert werden würde (ähnlich wie es MySpace, Xing oder LinkedIn es bereits angekündigt haben). Bis dahin sind zwar noch etliche Fragen zu klären, aber was tut man nicht alles, um die 10 Milliarden PageImpressions zu halten; es ist nun mal das größte Webangebot Deutschlands.
2 Antworten bis hierher ↓
Iris Hanschmann // 30.01.2008 um 08:01
Hiiii
Ahasver // 31.01.2008 um 10:01
Der Tausch auf vermeintlichen kostenlosen Websites und Angeboten im www kostet mehr als mancher denkt:
“Im Internet geben immer mehr Nutzer – zumeist freiwillig – ihre letzte Intimität preis. Dabei sind die privaten Daten des Einzelnen mittlerweile zu einer profitablen Währung im World Wide Web geworden. Zwar werden zahlreiche Online-Dienste als kostenlose Angebote beworben – gratis sind sie deshalb allerdings noch lange nicht.
Längst sind die Internetnutzer mehr als nur Konsumenten; ihre privaten Daten selbst werden zur wichtigsten Ressource einer sich neu orientierenden Werbeindustrie. Über die weitergegebenen Informationen verlieren die Nutzer nicht nur vollständig die Kontrolle; vielmehr werden die Bürgerinnen und Bürger regelrecht ihrer Privatsphäre enteignet.”
Hier mehr - lesenswert:
http://blaetter.de/artikel.php?pr=2766
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