Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sicher Rennautos im Motorsport sind. Wenn man sich z.B. folgendes Video anschaut, dann finde ich es schon sehr erstaunlich, dass der Fahrer “nur” mit einem gebrochenen Fuss davon gekommen ist. Kann man die gleiche Sicherheit auch im normalen Pkw erwarten?
In Amerika hat das American Council for an energy Efficient Economy (ACEEE) die jährliche Liste der saubersten und umweltfeindlichsten Fahrzeuge rausgebracht. Ganz oben stehen der Honda Civic GX und der VW Touareg; leider steht der Touareg nicht auf der saubersten Seite.
Für mich ist die Liste etwas fragwürdig. Die Bewertung erfolgt nach einem “Green Score“.
Vehicles are analyzed on the basis of a “Green Score,” a singular measure that incorporates unhealthy tailpipe emissions, fuel consumption, and the emissions of gases that cause global warming.
Sicherlich gehört ein Bugatti in die Liste der - sagen wir mal - unvernünftigsten Fahrzeuge. Wenn allerdings so ein Exot genannt wird, dann müssten gleich alle 600+ PS Fahrzeuge genannt werden. Was aber auffällt, dass besonders viele Diesel-Motoren in der Liste vertreten sind. Das verdeutlicht auf der einen Seite, dass Amerikaner immer noch nicht das schlechte Image der Diesel-Motoren aus den 70ern vergessen haben. Auf der anderen Seite verdeutlicht es aber auch, wieviel Wert die amerikanische Gesetzgebung auf die Abgasnachbehandlung legt (die es hier noch nicht in dieser Form gibt).
Dennoch ist positiv hervorzuheben, wie aktiv die “grüne Bewegung” in Amerika ist (wahrscheinlich weil es auch hip ist). Allerdings gibt es leider noch genug Leute, die ihr Auto nach der Anzahl der Zylinder aussuchen.
Am besten machen es die Japaner. Trendsetter finden Autofahren einfach nicht annähernd so attraktiv wie iPods. Das sagt zumindest diese Studie.
Laut einer Befragung von 2.000 Personen, sind 20 Prozent der befragten Männer die Emissionswerte nach dem Preis das zweitwichtigste Kaufkriterium. Bisher standen Qualität und Sicherheit bei ihnen an oberster Stelle. Größten Wert auf Umweltschutz legen Verbraucher aus Haushalten mit zwei Personen (23 Prozent). Am geringsten ist der Wert bei Familien (18 Prozent). Geht es den Leuten wirklich um die Emissionen oder liegt der wahre Kaufgrund im Verbrauch? Obwohl diese zwei Dinge linear von einander abhängen, so gibt es doch einen entscheidenden Unterschied: Verbrauch ist sofort im Portomonaie spürbar, erhöhte Emissionswerte (leider noch) nicht.
Es existiert eine große Auswahl an Biokraftstoffen:
Erdgas (Compressed Natural Gas CNG)
Liquified Petroleum Gas (LPG)
Coal-to-Liquid-Kraftstoff (CtL)
Gas-to-Liquid-Kraftstoffe (GtL)
Biodiesel (aus Rapsöl)
Reines Pflanzenöl (rP)
Bioethanol (aus Zucker und Stärke)
Bioethanol (aus Gras, Stroh, Holz, Rest- und Abfallprodukten produziertes Ethanol)
Biomass-to-Liquid (BtL)
Biogas
Biowasserstoff
Um bei diesem Angebot Vergleiche ziehen zu können, wurden folgende Bewertungskriterien gewählt:
Bruttokraftstoffertrag (GJ/ha): mögliche Energiemenge, die pro ha produziert werden können
Nettoenergieertrag (GJ/ha): tatsächlich eingesparte Primärenergie je ha
Erzeugungspotenzial (%): Abschätzung der Eignung als Substitut für den zu ersetzenden fossilen Kraftstoff
Produktionskosten (Euro/GJ): Kosten im Vergleich zum fossilen Substitut
Internationale Wettbewerbsfähigkeit: heimische Produktion im Vergleich zum internationalen Marktführer
CO2-Einsparung (t/ha): Einsparung gegenüber fossiler Kraftstoffe
CO2-Vermeidungskosten (Euro/t CO2): Maß der Effizienz klimapolitischer Maßnahmen
Aufwand Markteinführung: Kosten für Subventionen, F&E-Maßnahmen, Markteinführung
Das Ergebnis? Schwer zu sagen. Jedenfalls wenn es darum geht, mit welchem Kraftstoff man aktuell am besten fährt. Fakt ist, dass nur eine flächendeckende Versorgung beim Fahrer die Unsicherheit nehmen wird. Das scheint aktuell nur bei Autogas (LPG) und Erdgas (CNG) und vielleicht noch beim Biodiesel der Fall zu sein.� Die Nachteile vom Erdgas sind der große Tank, etwas schlechtere Reichweite und Leistung. Auch Autogas hat einen etwa 10% Mehrverbrauch, dafür kostet es aber nur 55 Cent.
Weiterhin müssen entsprechende Fahrzeuge bereitgestellt werden. Ob das die Attraktivsten sind, möchte bezweifelt werden.
Mehr Infos zu spritsparenden Fahrzeugen und Kraftstoffen gibt es bei spritmonitor.de
Kann sich der deutsche Bürger eigentlich eine Welt ohne Automobil vorstellen? Zumindest wurde der Denkprozess durch die (politischen) Entwicklungen im letzten Jahr stark angeregt.
Natürlich wird in Großstädten ab übermorgen keiner mehr die Umweltzonen ignorieren können. Aber hat jemand die genaue Differenzierung der Sticker verstanden oder weiss genau worum es geht? Als kleine Hilfe hier nochmal die Website von Hannover.de, wo der Sinn und die Regeln erläutert sind.
Aber welche Alternativen hat der gute Bürger nun, wenn er sein Auto nicht benutzen soll? Die Öffentlichen Nahverkehrsmittel vielleicht? Obwohl die Antwort so plausibel ist, scheint die Wahrheit jedoch anders auszusehen. Ob das Problem an der Profitablität der Mineralölsteuer liegt?
Es war nur eine Frage der Zeit, dass der Öko-Hype wieder nachlässt. Das meint zumindest die Website Trendwatching. Während aktuell alle Automobilhersteller auf den Eco-Zug aufspringen, soll angeblich von immer mehr Kunden Anzeichen für ein ECO-FATIGUE zu verspüren sein. Das geht sogar soweit, dass treue Porsche Fans gegen das Porsche Cayenne Hybrid Vorhaben angehen. Die Seite wurde aus rechtlichen Gründen wieder geblockt, aber die Aussage ist klar.